Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

§ 1 – Anbie­ter, Ein­be­zie­hung der AGB

(1) Anbie­ter und Ver­trags­part­ner für die in unse­rem Online-Shop „shop.orgelpunkt.com“ dar­ge­stell­ten Waren ist Tech­scape e.K., Inh. Dr. Jür­gen Scriba, Seins­heim­str. 47, 97199 Och­sen­furt, Tele­fon +49 93319894096, E‑Mail scriba@techscape.de (im Fol­gen­den kurz „Anbie­ter“ oder „wir“).

(2) Diese all­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen sind Bestand­teil jeder ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­rung zwi­schen dem Anbie­ter und dem jewei­li­gen Kun­den. Ent­ge­gen­ste­hen­den AGB des Kun­den wird widersprochen.

§ 2 – Waren­an­ge­bot und Vertragsschluss

(1) Das Ange­bot des Shops rich­tet sich aus­schließ­lich an gewerb­li­che Kun­den (B2B), deren Regis­trie­rung vom Anbie­ter akzep­tiert wurde. Die Kun­den­gruppe ist auf Orgel­bauer beschränkt. Alle ange­bo­te­nen elek­tri­schen und elek­tro­ni­schen Kom­po­nen­ten sind aus­schließ­lich zum Fest­ein­bau durch Fach­per­so­nal bestimmt und fal­len nach §2, Abs. 2 nicht untern den Anwen­dungs­be­reich des Elek­troG. Sie sind nicht WEEE-regis­triert, die fach­ge­rechte Ent­sor­gung obliegt dem Anwender.

(2) Alle ange­bo­te­nen elek­tri­schen und elek­tro­ni­schen Kom­po­nen­ten sind für die Anwen­dung im Orgel­bau bestimmt. Gemäß den Aus­nah­me­re­ge­lun­gen von den RoHS-Ver­ord­nun­gen für den Orgel­bau wird die RoHS-Kon­for­mi­tät der ange­bo­te­nen Kom­po­nen­ten nicht impli­ziert oder garan­tiert. Die Ver­wen­dung von blei­hal­ti­gen Löt­mit­teln kann nicht aus­ge­schlos­sen wer­den, ins­be­son­dere bei ange­bo­te­nen Rest­be­stän­den von älte­ren Kom­po­nen­ten oder Ersatz­tei­len für Bestandsanlagen.

(3) Der Anbie­ter bie­tet die in die­sem Online-Shop dar­ge­stell­ten Waren zum Kauf an. Die farb­li­che Dar­stel­lung der Waren auf der Inter­net­seite kann je nach ver­wen­de­tem Inter­net­brow­ser und Moni­tor­ein­stel­lun­gen des Kun­den gering­fü­gig vari­ie­ren; diese Abwei­chun­gen sind tech­nisch nie ganz ver­meid­bar. Waren­aus­wahl, Ver­trags­schluss und Ver­trags­ab­wick­lung erfol­gen nach Wahl des Kun­den in deut­scher oder eng­li­scher Sprache.

(4) Für die im Shop dar­ge­stell­ten Waren gibt der Anbie­ter ein ver­bind­li­ches Kauf­an­ge­bot ab. Mit der Absen­dung des Bestell­wun­sches über den But­ton „kau­fen“ nimmt der Kunde das Kauf­an­ge­bot an. Der Anbie­ter bestä­tigt den Ver­trags­schluss per E‑Mail (Ver­trags­be­stä­ti­gung).

(5) Vor Annahme des Kauf­an­ge­bots wird dem Kun­den eine Über­sicht der für seine Bestel­lung erfass­ten Daten ein­schließ­lich der wesent­li­chen Merk­male der Waren ange­zeigt. Der Kunde hat an die­ser Stelle Gele­gen­heit, die Daten auf mög­li­che Ein­ga­be­feh­ler zu prü­fen und, wenn nötig, einen oder meh­rere Schritte im Bestell­ab­lauf zurück­zu­ge­hen, um die Daten zu ändern oder die Bestel­lung ins­ge­samt abzubrechen.

(6) Der Anbie­ter über­sen­det dem Kun­den nach Ver­trags­schluss den Inhalt des abge­schlos­se­nen Ver­trags (Ver­trags­text) per E‑Mail. Gleich­zei­tig spei­chert der Anbie­ter den Ver­trags­text in sei­ner elek­tro­ni­schen Daten­ver­ar­bei­tung. Hat der Kunde beim Anbie­ter ein Kun­den­konto, so kann der Kunde auf den Ver­trags­text auch in sei­nem Kun­den­konto zugrei­fen. Ande­ren­falls obliegt es dem Kun­den, die E‑Mail mit dem Ver­trags­text im eige­nen Inter­esse aufzubewahren.

§ 3 – Preise und Bezahlung

(1) Alle Waren­preise ver­ste­hen sich als Net­to­preise zzgl. Ver­sand­kos­ten und gesetz­li­cher Umsatzsteuer.

(2) Infor­ma­tio­nen zu den Ver­sand­kos­ten sind der jewei­li­gen Waren­be­schrei­bung zu entnehmen.

(3) Zur Bezah­lung sei­nes Ein­kaufs kann der Kunde fol­gende Zah­lungs­me­tho­den nut­zen: Vor­kasse per Bank­über­wei­sung, Pay­Pal, Lie­fe­rung auf Rechnung.

(4) Für Vor­kasse-Bestel­lun­gen gilt eine Zah­lungs­frist von einer Woche ab Zugang der Ver­trags­be­stä­ti­gung. Der Anbie­ter legt die gewünschte Ware wäh­rend der Dauer der Zah­lungs­frist für den Kun­den zurück. Der Anbie­ter behält sich das Recht vor, vom Ver­trag zurück­zu­tre­ten und die Ware ander­wei­tig zu ver­kau­fen, wenn die Zah­lung nicht frist­ge­recht bewirkt wor­den ist.

(5) Der Anbie­ter behält sich sein Eigen­tum an der gelie­fer­ten Ware vor, bis die Kauf­preis­for­de­rung voll­stän­dig begli­chen ist.

(6) Bei Lie­fe­run­gen in Län­der außer­halb der Euro­päi­schen Union kön­nen Zoll und Ein­fuhr­um­satz­steuer anfal­len, die vom Kun­den beim Emp­fang der Sen­dung an die Zoll­be­hörde zu ent­rich­ten sind. Diese Abga­ben fal­len zusätz­lich zum Kauf­preis und den Ver­sand­kos­ten an und sind vom Anbie­ter nicht zu beeinflussen.

§ 4 – Ver­sand und Lieferzeit

(1) Anga­ben zur Lie­fer­zeit fin­den sich bei der jewei­li­gen Waren­be­schrei­bung. Eine Angabe in Tagen bezieht sich auf die Zeit­spanne von der Zah­lung durch den Kun­den bis zur Zustel­lung der Lie­fe­rung. Bei Lie­fe­rung auf Rech­nung bzw. Nach­nahme ver­steht sich die Zeit­spanne nicht ab Zah­lung, son­dern ab dem Tag des Vertragsschlusses.

(2) Meh­rere gleich­zei­tig bestellte Waren wer­den in einer gemein­sa­men Sen­dung gelie­fert; es gilt für die gemein­same Sen­dung die Lie­fer­zeit der Ware mit der längs­ten Lie­fer­zeit. Wünscht der Kunde die Lie­fe­rung einer bestimm­ten Ware mit kür­ze­rer Lie­fer­zeit vorab, muss er diese Ware sepa­rat bestellen.

(3) Wenn eine Lie­fe­rung fehl­schlägt, weil der Kunde die Lie­fer­adresse falsch oder unvoll­stän­dig ange­ge­ben hat, erfolgt ein erneu­ter Zustell­ver­such nur, wenn der Kunde die unmit­tel­ba­ren Kos­ten des erneu­ten Ver­sands über­nimmt. Diese Kos­ten ent­spre­chen den bei Ver­trags­schluss ver­ein­bar­ten Versandkosten.

§ 5 – Gewähr­leis­tung (Män­gel­haf­tung)

(1) Es bestehen Gewähr­leis­tungs­an­sprü­che des Bestel­lers (auch Män­gel­haf­tungs­rechte genannt) gemäß den gesetz­li­chen Vor­schrif­ten, soweit sich aus den fol­gen­den Absät­zen nichts ande­res ergibt.

(2) Ist der Bestel­ler kein Ver­brau­cher, so ver­ein­ba­ren die Par­teien hier­mit für die ange­bo­te­nen Gebraucht­wa­ren eine auf ein Jahr ver­kürzte Ver­jäh­rungs­frist für Gewährleistungsansprüche.

(3) Eine ver­kürzte Ver­jäh­rungs­frist gilt jedoch in kei­nem Falle für Ansprü­che auf­grund einer Ver­let­zung des Lebens, des Kör­pers oder der Gesund­heit und auch nicht für Ansprü­che wegen sons­ti­ger Schä­den, die auf einer grob fahr­läs­si­gen oder vor­sätz­li­chen Pflicht­ver­let­zung des Anbie­ters, sei­ner gesetz­li­chen Ver­tre­ter oder sei­ner Erfül­lungs­ge­hil­fen beruhen.

§ 6 – Vor­la­gen des Kun­den, Rechtegarantie

(1) Ein Kunde, der dem Anbie­ter zur Her­stel­lung einer Ware Vor­la­gen zur Ver­fü­gung stellt (z.B. Logos, Fotos, Zeich­nun­gen oder Text), garan­tiert dem Anbie­ter, über alle für die Ver­trags­durch­füh­rung erfor­der­li­chen Rechte an den Vor­la­gen zu ver­fü­gen, und räumt diese dem Anbie­ter für die Erfül­lung sei­ner ver­trag­li­chen Leis­tung ein.

(2) Der Kunde stellt den Anbie­ter von allen Ansprü­chen frei, die ein Drit­ter gegen den Anbie­ter gel­tend macht wegen der Ver­let­zung von Urhe­ber- oder Per­sön­lich­keits­rech­ten, Marken‑, Design- oder sons­ti­gen gewerb­li­chen Schutz­re­chen. Der Frei­stel­lungs­an­spruch umfasst auch etwaig erfor­der­li­che Kos­ten des Anbie­ters für die Anspruchs­prü­fung und Rechtsverteidigung.

§ 7 – Außer­ge­richt­li­che Streitbeilegung

(1) Wir sind weder ver­pflich­tet noch bereit, an einem Streit­bei­le­gungs­ver­fah­ren vor einer Ver­brau­cher­schlich­tungs­stelle teilzunehmen.

§ 8 – Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land unter Aus­schluss des UN-Kauf­rechts. Gegen­über Ver­brau­chern mit stän­di­gem Auf­ent­halt im Aus­land fin­det das deut­sche Recht jedoch keine Anwen­dung, soweit das natio­nale Recht des Ver­brau­chers Rege­lun­gen ent­hält, von denen zu Las­ten des Ver­brau­chers nicht durch Ver­trag abge­wi­chen wer­den kann.

(2) Soll­ten sich ein­zelne Bestim­mun­gen die­ser all­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen als unwirk­sam oder undurch­führ­bar erwei­sen, so berührt dies nicht die Wirk­sam­keit der übri­gen Bestimmungen.