Technik im Dienst der Musik

Ihr Ansprechpartner im Orgelbau

Hier erfah­ren Sie mehr zu den inno­va­ti­ven Ent­wick­lun­gen und tech­ni­schen Dienst­leis­tun­gen rund um unser Lieblingsinstrument.

Besu­chen Sie den Online-Shop für detail­lierte Infos zu ein­zel­nen Pro­duk­ten.
Das meiste davon ist am Lager und kann direkt bestellt werden.

Sie ste­hen vor der Sanie­rung einer Orgel? Wir unter­stüt­zen Sie mit einem neu­tra­len Gut­ach­ten zur elek­tri­schen Sicher­heit. So bleibt kein ver­steck­tes Risiko ver­bor­gen, und alle Ange­bote basie­ren auf dem­sel­ben Leistungsumfang.

Für kom­plexe Pro­jekte bie­ten wir zudem die Erfas­sung von Instru­men­ten und Kir­chen­räu­men in vir­tu­el­ler Rea­li­tät und 3D-Scan an. 

Wir sind für Sie da: Im Orgel­punkt-Netz­werk arbei­ten Orgel­bauer, Elek­tro­nik­ent­wick­ler und Pro­gram­mie­rer eng zusam­men an zukunft­wei­sen­den Konzepten.

Espressivo

Mehr Musikalität in elektrischen Trakturen 

Seit sei­ner Markt­ein­füh­rung in Koope­ra­tion mit Lauk­huff im Jahr 2013 ist das Espressivo-Sys­tem mit ver­schleiß­freien magne­ti­schen Sen­so­ren zum Stan­dard elek­tro­ni­scher Tas­ten­kon­takte gewor­den. Meh­rere hun­dert Orgeln welt­weit ver­wen­den inzwi­schen das Sys­tem. Espressivo gibt elek­tro­ni­schen Trak­tu­ren durch die paten­tierte 2‑Punkt-Repe­ti­tion mit indi­vi­du­ell regu­lier­ba­ren Ein- und Aus­schalt­punk­ten ein musi­ka­li­sches Spiel­ge­fühl, das mit ande­ren Sys­te­men nicht zu errei­chen ist. Füh­ren­den Zulie­fe­rer des euro­päi­schen Markts (Lud­wig Eisen­schmid, Otto Heuss, Sinua) haben das Kon­zept in ihre Steue­run­gen integriert. 

Innovative Technik

Neue Wege im Orgelbau gemeinsam gehen 

In einem erprob­ten Netz­werk von Spe­zia­lis­ten für Hard­ware­de­sign und Soft­ware­ent­wick­lung rea­li­sie­ren wir Kom­po­nen­ten und Sys­teme, die dem Orgel­bau neue Wege eröff­nen. Unser Ehr­geiz besteht nicht darin, tech­ni­sche Phan­ta­sien zu ver­wirk­li­chen, son­dern in enger Koope­ra­tion mit Meis­tern des klas­si­schen Orgel­baus bewährte Kon­zepte neu zu durch­den­ken und gewohnte Beschrän­kun­gen zu über­win­den. Neben inno­va­ti­ven Neu­ent­wick­lun­gen fin­den Sie bei Orgel­punkt auch Ersatz­teile und Zube­hör für die Umrüs­tung und Ertüch­ti­gung von Bestands­an­la­gen. Unser Augen­merk gilt beson­ders Kom­po­nen­ten zur Ver­bes­se­rung der elek­tri­schen Sicherheit. 

Fundierte Elektro-Expertise

Unabhängige Gutachten vor Sanierung

Im täg­li­chen Sprach­ge­brauch gilt „Stark­strom“ als Syn­onym für das Strom­netz mit poten­ti­ell töd­li­chen 230V oder 400V Span­nung und mut­maß­li­chen Groß­ver­brau­chern mit Siche­run­gen von 16 oder 32A.
In der Orgel scheint dage­gen bei Span­nun­gen von 12V oder 24V alles harm­los zu sein.
Ein fata­ler Irr­tum: Gerade bei klei­nen Span­nun­gen flie­ßen starke Ströme. Strom­ver­sor­gun­gen von meh­re­ren hun­dert Ampere sind in Orgeln keine Sel­ten­heit. Flie­ßen diese Ströme im Feh­ler­fall ohne durch­dach­tes Siche­rungs­kon­zept durch Lei­tun­gen, die nur Bruch­teile von Mil­li­me­tern dick sind, sind Instru­mente, die zum größ­ten Teil aus Holz bestehen, akut feuergefährdet.

Über Orgelpunkt.com

Dr. Jürgen Scriba: Innovation verbindet Handwerk und Kunst

Es begann mit einem Wort­spiel – Der „Orgel­punkt“ als lang gehal­te­ner Ton, der das Fun­da­ment einer Kom­po­si­tion bil­det, über der sich har­mo­ni­sche Varia­tio­nen erhe­ben mit oft über­ra­schen­den Wen­dun­gen, wurde als ein­ge­tra­gene Marke für tech­ni­sche Dienst­leis­tun­gen und Pro­dukte im Orgel­bau zur Meta­pher für krea­tive, lang­fris­tige Entwicklungen.

In Koope­ra­tion mit einem bul­ga­ri­schen Pro­gram­mie­rer und einem Münch­ner Orgel­bauer ent­wi­ckelte der Phy­si­ker Jür­gen Scriba schon Anfang der 2000er Jahre inno­va­tive Ansätze, wie die Ton­loch-Mas­kie­rung für Ein­zel­ton-Wind­la­den und dezen­tral ver­netzte Orgelsteuerungen.

Das Espressivo-Trak­tur­sys­tem mit berüh­rungs­lo­sen magne­ti­schen Tas­ten­sen­so­ren wurde 2013 in Koope­ra­tion mit dem damals größ­ten Zulie­fe­rer der Orgel­bran­che, Lauk­huff, auf den Markt gebracht. Inzwi­schen hat es sich zum Stan­dard bei elek­tri­schen Spiel­ti­schen ent­wi­ckelt, seit 2020 wird es auch von den Zulie­fe­rern Eisen­schmid und Heuss, sowie dem ame­ri­ka­ni­schen Markt­füh­rer Solid State Organ Sys­tems vertrieben.

Als Lauk­huff 2014 den Betrieb durch eine Plan­in­sol­venz sanierte, kam Scriba als Inte­rims­lei­ter für den Bereich Spiel­tisch­bau und Elek­tro­nik nach Wei­kers­heim. In die­ser Posi­tion, die er bis Ende 2019 aus­übte, kon­zi­pierte er das Elek­tro­nik-Pro­dukt­port­fo­lio grund­le­gend neu. In die Moder­ni­sie­rung flos­sen die Erkennt­nisse der BDO-Hand­rei­chung „Elek­tro­tech­nik im Orgel­bau“ (2015) ein, des­sen Koau­tor er ist.

Seit 2020 arbei­tet Scriba als Sach­ver­stän­di­ger für Elek­tro­si­cher­heit, bei­spiels­weise als Gut­ach­ter für das Erz­bis­tum Frei­burg im Pilot­pro­jekt „ESivO“. Die Erfas­sung gan­zer Orgeln mit vir­tu­el­len Rund­gän­gen bis hin zum kom­plet­ten 3D-Scan der Pas­sauer Dom­or­gel setzt neue Standards.
 

Der nächste Schritt im Orgelbau

Lei­der erwies sich die Sanie­rung der Aug. Lauk­huff GmbH nicht als nach­hal­tig. Im Juni 2021 musste die Tra­di­ti­ons­firma nach Insol­venz end­gül­tig schlie­ßen. Seit dem plötz­li­chen Ende die­ser Insti­tu­tion des deut­schen Orgel­baus suchen viele Orgel­bauer nach neuen Bezugsquellen.

Aus dem losen Orgel­punkt-Netz­werk ent­stan­den kon­krete Koope­ra­tio­nen. Mit FSB Orgel­bau ist ein Part­ner an Bord, der lang­jäh­rige Erfah­rung in Spiel­tisch­bau und Sanie­rung von Orgel­elek­trik vor­zu­wei­sen hat. Es gelang, bewährte Pro­dukte aus der Lauk­huff-Insol­venz­masse zu ret­ten. Andere wur­den mit ehe­ma­li­gen Lauk­huff-Mit­ar­bei­tern neu entwickelt.

Orgelpunkt.com legt das Fun­da­ment für zukunfts­fä­hige Kon­zepte. Mit modu­la­ren Steue­rungs­sys­te­men, die Sie selbst kon­fi­gu­rie­ren und jeder­zeit erwei­tern kön­nen, ent­fal­ten Sie Ihre Krea­ti­vi­tät im Orgel­bau. Unsere offe­nen, Her­stel­ler-unab­hän­gi­gen Netz­werke öff­nen neue Wege.

Dokumentation von Orgeln in VR und 3D

Im moder­nen Orgel­bau arbei­ten Archi­tek­ten, Sach­ver­stän­dige, Orga­nis­ten und Orgel­bauer gemein­sam an einem Instru­ment – anhand ein­zel­ner Fotos lässt es sich jedoch kaum in sei­ner Gesamt­heit erfas­sen. Hoch­auf­lö­sende 360°-Panoramen und mil­li­me­ter­ge­naue Laser­scans schaf­fen eine gemein­same Infor­ma­ti­ons­ba­sis, auf die alle Betei­lig­ten jeder­zeit im Brow­ser zugrei­fen. So wer­den Bau­zu­stand, Schä­den und Pla­nungs­ziele für alle sicht­bar und verfügbar.